amerikanischer Skirennläufer; 2010 Olympiasieger in der Super-Kombination und Olympiazweiter im Super-G, 2002 Olympiazweiter in der Kombination und im Riesenslalom; 2003 Weltmeister in der Kombination und im Riesenslalom, 2005 Weltmeister im Super-G und in der Abfahrt; Sieger des Gesamtweltcups 2005 und 2008 (33 Siege in Weltcuprennen)
Erfolge/Funktion:
Olympiasieger 2010
Olympiazweiter 2002, 2010
Weltmeister 2003, 2005
Sieger Gesamtweltcup 2005, 2008
33 Siege in Weltcuprennen
* 12. Oktober 1977 Easton/NH
Passend zu seinen aktiven Zeiten, in denen er immer wieder für Überraschungen gut gewesen war, sorgte Bode Miller auch mit seinem in Etappen vollzogenen Rückzug aus dem alpinen Skirennsport für so manche Ungewissheit bei Medien und Fans. Der Amerikaner, in jungen Jahren vor allem für spektakuläre Zwischenzeiten und Ausfälle gut, hatte im Winter 2001/02 den Durchbruch geschafft und mit seinem außergewöhnlichen Fahrstil Fachwelt und Skifans gleichermaßen in Erstaunen und Begeisterung versetzt. Der große Allrounder bewegte sich in jedem Rennen am absoluten Limit, fuhr allerdings in Zeiten der Konstanz seinen Konkurrenten mehrfach auf und davon und erzielte auch mit Fehlern Topresultate. Der US-Skistar war – zunächst in den technischen Disziplinen, später vor allem in den Speed-Konkurrenzen – immer für Siege gut und wurde schon 2003 und 2005 jeweils Doppel-Weltmeister. Im Winter 2004/05 holte er sich ...